Häufige Fragen und Antworten rund um die Digitalisierungsförderung

Im April 2022 hat das Bundesministerium für Gesundheit Fördermöglichkeiten zur Digitalisierung von Einrichtungen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes ausgeschrieben. Hier finden sich häufige Fragen und Antworten rund um diese Förderung.

Die komplette Liste aller in den Informationsveranstaltungen gestellten Fragen sowie die Antworten dazu sind in diesem Dokument verfügbar und werden fortlaufend aktualisiert.

Das Reifegradmodell wurde entwickelt, um wissenschaftsbasiert als Grundlage für zielgerichtete Maßnahmen der Digitalisierung für Einrichtungen des ÖGD zu dienen. Einerseits wird der jeweilige Status Quo erhoben, andererseits können mithilfe der Erhebung gleichzeitig Verbesserungsmöglichkeiten identifiziert und strukturiert abgeleitet und geplant werden. Es dient somit der Orientierung und Handlungssicherheit und hat dadurch einen direkten Mehrwert für die jeweilige Einrichtung. Weitere Informationen zum Reifegradmodell finden Sie hier.

Nein, dies ist nicht vorgesehen. Bitte planen Sie Ihr Projekt so, dass mindestens zwei Dimensionen adressiert und eine Verbesserung um jeweils mindestens zwei Stufen erzielt wird.

Können Akademien auch einen Zuschuss beantragen?

Das Programm steht allen Einrichtungen in kommunaler und Landesträgerschaft offen.

Kann ein einzelnes Gesundheitsamt sich auch an einer koordinierten Landesmaßnahme eines anderen Bundeslandes beteiligen?

Nein, das ist nicht möglich. Ein Gesundheitsamt kann sich inhaltlich an koordinierten Landesmaßnahmen des eigenen Bundeslands beteiligen, soweit sich dies für die geplanten Maßnahmen anbietet. In dem Fall sind sie keine Antragsteller. Die Antragstellung erfolgt für koordinierte Ländermaßnahmen und ELFA-Maßnahmen (Ein-Land-für-Alle) ausschließlich über die Länder.

Welcher Finanzrahmen ist für Modellvorhaben vorgesehen?

Hier gibt es keine Vorgaben. Bitte planen Sie die Kosten Ihres Vorhabens realistisch. Die zur Verfügung stehenden Mittel werden unter Berücksichtigung der Einwohnerzahl (Königsteiner Schlüssel) und der Anzahl der Gesundheitsämter auf die Länder aufgeteilt (siehe Anlage zum ersten Förderaufruf). Es besteht die Möglichkeit, optionale Aufwände zu beantragen, die bis zu 80 Prozent über das beantragte Fördervolumen hinausgehen. Diese werden jedoch nur dann zur Auszahlung gebracht, wenn die Fördermittel des jeweiligen Förderaufrufs nicht durch die sonstigen beantragten Vorhaben ausgeschöpft worden sind. Sollten diese im ersten Förderaufruf nicht berücksichtigt werden können, kann die Beantragung im zweiten Förderaufruf als Fortsetzungsmaßnahme erfolgen.

Wie erfolgt die Kalkulation der Reisekosten?

Die Kalkulation der Reisekosten erfolgt nach Bundesreisekostengesetz.

Kann ein Gesundheitsamt mehrere Maßnahmen beantragen? Müssen in diesem Fall unterschiedliche Dimensionen des Reifegradmodells adressiert werden?

Ein Gesundheitsamt kann grundsätzlich mehrere Umsetzungsmaßnahmen planen, die in einem Antrag zu formulieren sind. Mit den Maßnahmen können unterschiedliche Dimensionen des Reifegradmodells adressiert werden. Ebenso ist eine Beteiligung an einem Modellprojekt eines interkommunalen Zusammenschlusses möglich. Bitte achten Sie jedoch bei der Planung auf die Machbarkeit der Umsetzung innerhalb der Projektlaufzeit, vor allem im Hinblick auf die Kapazitätsplanung. Wenn sinnvoll, kann ein Gesundheitsamt außerdem inhaltlich bei einer koordinierten Landesmaßnahme des eigenen Bundeslandes oder landesübergreifenden Maßnahmen, an denen das eigene Bundesland beteiligt ist, unterstützen. Die Antragstellung obliegt hierbei den Ländern.

Warum sollte ich mich bei Agora anmelden?

Agora hilft dabei, im ÖGD besser zusammenzuarbeiten und stärker voneinander zu lernen, um für zukünftige Herausforderungen besser gewappnet zu sein. Das Angebot ist für Nutzende im ÖGD wie beispielsweise Gesundheitsämter kostenlos und optional. Dank der webbasierten Umsetzung kann Agora unabhängig von der heterogenen IT-Ausstattung eingeführt und im Browser benutzt werden.

Müssen Kooperationserklärungen bzw. Absichtserklärungen bereits zusammen mit der inhaltlichen Konzeption vorgelegt werden?

Eine Einreichung von Kooperations- bzw. Absichtserklärungen (es werden keine Verträge benötigt) gemeinsam mit dem Antrag ist erwünscht. Die Erklärung kann formlos eingereicht werden. Sollte es Ihnen nicht möglich sein, solche Erklärungen bereits zum Stichtag der Einreichung vorzulegen, bedeutet dies allerdings noch keinen Ausschluss vom weiteren Verfahren. Bitte nennen Sie in diesem Fall an geeigneter Stelle in der inhaltlichen Konzeption den aktuellen Stand der Kooperation, z. B. „angefragt“ oder „mündliche Zusage“ und reichen Sie die Erklärung schnellstmöglich nach. Eine Förderung kann nur mit vorliegender Kooperationserklärung erfolgen.

Wann finden Informationsveranstaltungen statt und wo kann ich mich dafür registrieren?

Rund um den Förderaufruf werden bis zur Antragsfrist regelmäßig digitale Informationsveranstaltungen angeboten. Einen Überblick bietet diese Seite.

An wen kann ich mich bei Fragen wenden?

Fragen zur Förderung und zum Förderleitfaden können per E-Mail (projekt.oegd*Den Text zwischen den * loeschen, dies ist ein Spamschutz*@vdivde-it.de) oder Telefon (030/310078-3247; Sprechzeiten: Mo-Fr 9-12 und Mo-Do 13-16 Uhr) gestellt werden.

Bei inhaltlichen Fragen und Anmerkungen zum Reifegradmodell und dessen Anwendung kontaktieren Sie bitte reifegradmodell.oegd*Den Text zwischen den * loeschen, dies ist ein Spamschutz*@fit.fraunhofer.de. Bei technischen Fragen zur Reifegradmessung (beispielsweise verlorene Zugangsdaten) wenden Sie sich bitte an de-kpmg-pt-oegd*Den Text zwischen den * loeschen, dies ist ein Spamschutz*@kpmg.com.